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| (der erste Blog, den ich bewusst wahrnahm) |
Meinen ersten Blog fing ich wahrscheinlich vor 4 Jahren an. Damals war es eine gute Freundin, die mir ihren Blog zeigte. Sie war 14 und schrieb in Englisch so schöne, tiefgründige Texte über Dinge, die sie beschäftigte. Der Blog hatte zwar nur einen Standard-Template, doch damals hatte ich noch keinen Sinn für Designs und ich war sofort fasziniert. Also machte ich mir auch einen Blog - der erste, der wirklich lange durchhielt und gefüttert wurde! Es hatte einen bescheidenen Standarddesign und einen bescheidenen Inhalt. Mein erster "Blogdesign" sah übrigens so aus:
Ich denke, meinen zweiten und dritten und vierten werdet ihr bestimmt nicht sehen wollen, weshalb ich euch diesen Teil erspare. Ich möchte ein paar Tipps für Neueinsteiger geben, für die ich keine Erfolgsgarantie gebe. Dafür vielleicht einen guten Einstieg?
Nicht jeder erfolgreicher Blogger wurden mit goldenen Finger geboren, besser gesagt: gar keiner. Jeder fing klein an. Jeder hatte mal ein hässliches Design, einen sehr fragwürdigen Inhalt oder beides gleichzeitig in seiner Bloggerkarriere gehabt. Macht euch nicht fertig oder Gedanken darum, wenn der neueste Post mal keinen Kommentar hat. Ich musste da auch mal durch, und es war gar nicht so schlimm!
Das Blogdesign
...ist zwar bei Copy Paste Love ein beliebtes Wort, aber nicht das A und O eines Blogs. Es reicht, wenn ihr mit einem Standarddesign anfängt (am besten keins von den "Dynamischen Ansichten" von Blogger). Die könnt ihr einfach ohne Programmierkenntnisse personalisieren. Darauf solltet ihr dabei achten:
- Zu viel weiß lässt euren Blog kalt und kahl wirken, vor allem wenn ihr mehr Text als Bilder postet. Aber Vorsicht, zu viel Farbe und vor allem zu viele verschiedene Farben tut dem Augen eures Besuchers nicht gut! Findet eine gute Balance!
- Benutzt gut lesbare Schriften für euren Blog aus. Eine verschnörkelte Schrift im Text strengt an und macht den Text schwer lesbar. Versucht, auf eurem Blog nicht allzu viele Schriftarten zu verwenden, da das einen chaotischen Gesamteindruck macht. Mir sagte mal jemand, das eine schöne Schrift ein ganzes Design ausmachen kann, also wählt eure weise!
- Euer erster Header muss nicht unbedingt ein Meisterwerk aus Photoshop sein (es sei denn ihr seid damit vertraut). Ein Bild mit der Breite eures Blogs und einem schönen Schriftzug genügt (und mit Paint machbar!). Wie im Punkt davor erwähnt, wählt auch hier für euren Header eine schöne Schrift, die zu der Schrift im eurem Blog passt. (Oder andersrum..)
- Schaut euren Blog auch mal von einem anderem Computer an. Je nach Bildschirmgröße, Auflösung und Browser kann das Design anders aussehen. Ist euer Blog zu schmal oder zu breit auf den meisten Bildschirmen? Dann ändert das ab. Auf andere Merkmale wie Schrift und Farbe könnt ihr auch mal blicken und bei Gelegenheit anpassen.
Schaut euch andere Blogs an, die euch gefallen. Surft ein wenig herum oder googelt mal nach schönen Blogdesigns. So sammelt ihr Inspiration und kriegt ein Gefühl für euer Design.

Zwei gute gelungene und einfache Designs mit der Simple Vorlage gemacht. Links mit Header mit cooler Schrift, rechts ist ein schönes Beispiel für Farbgestaltung.
Der Inhalt
ist das, was euren Blog ausmacht. Nicht das Design, sondern der Inhalt. Bisher ist noch kein Blog nur mit einem guten Design erfolgreich geworden. Natürlich stimmt die ganze Geleier mit "viel Herzblut" und "viel Liebe" in seinen Blog stecken, aber zuerst macht euch klar, wofür ihr bloggt. Ist es wirklich nur für euch oder für andere, mit denen ihr es teilen wollt? Hand aufs Herz, (fast) jeder bloggt um mit anderen seine Interessen zu teilen. Das bedeutet nicht, dass ihr euren Blog komplett umschmeißen müsst, weil es anscheinend keinem interessiert. Ihr müsst es nur besser verkaufen können (ich weiß, dass klingt sehr unmoralisch, ist aber gar nicht so schlimm!).
- Bevor ihr einen Blog startest, solltet ihr euch Gedanken machen. Worüber wollt ihr schreiben? Was wollt ihr bezwecken? Ein Blog muss einen Sinn haben, sonst geht er ein. Ich habe meinen Blog früher gestartet, um meine Gedanken aufzuschreiben und zu teilen.
- Überlegt, ob ihr das, was ihr schreibt, auch selbst lesen würdet. Achtet auf Rechtschreibung und Grammatik, aber vor allem auf eure Formulierung.
- Ihr habt das Gefühl, dass keiner euren Post liest? Schmückt eure Posts etwas auf, überlegt euch etwas interessantes, was ihr posten könnt und ihr auch lesen würdet. Zeigt Bilder in euren Beiträgen, um die Posts etwas aufzulockern (sofern es eure eigenen Bilder sind).
- Ruft eure Leseliste auf und schaut euch die Blogs an, die ihr verfolgt. Warum lest ihr diese Blogs? Was gefällt euch so sehr daran? Versucht das zu ergreifen und es in euren Blog einfließen zu lassen.
- Versucht, in einer einheitlichen Formatierung zu schreiben. Lasst die Bilder nicht mal in der Mitte und beim nächsten Mal an der rechten Seite erscheinen und wechselt nicht andauernd die Ausrichtung in eurem Text. Das sieht chaotisch und nicht schön aus.
- Was will ich von mir preisgeben? Das ist eine wichtige Frage, die ihr euch stellen solltet. Lese ich gerne Sachen über Beziehungsstress, blöden Lehrern oder Menschen, die ihr gar nicht kennt? Würde ich wollen, dass Fremde im Internet über meine privaten Sachen und Beziehungen lesen. Oder sogar ein Freund? Seid vorsichtig darüber, was ihr schreibt, denn jeder kann euren Blog aufrufen!
Ich hoffe, ihr konntet mit diesem Post etwas anfangen. Vielleicht hat ja auch ein alteingesessener Blogger etwas von diesem Post? Ich freue mich, wenn ihr mir einen kleinen Kommentar hinterlasst! :)
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